Die kleinen Vulkane in der Schule
99,00 €
Hochreaktivität verstehen. Verhalten neu einordnen. Pädagogisch handlungsfähig bleiben.
Format: Digitale Online-Fortbildung
Videodauer: ca. 1 Stunde 56 Minuten
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Zugang: 12 Wochen · online · zeitlich flexibel · im eigenen Tempo
Neurophysiologisches Wissen trifft schulische Realität
Diese Fortbildung verbindet zwei Perspektiven, die im Schulalltag zusammengehören:
Dr. Stefanie Marzian | Neurophysiologin
vermittelt die neurophysiologischen Zusammenhänge hinter Hochreaktivität, intensiver Wahrnehmung und Verarbeitung.
Daniela Kasche | Lehrerin und Gesamtschulrektorin
kennt Schule aus Theorie und Praxis: als Lehrerin für Primarstufe und Sekundarstufe I, als Gesamtschulrektorin und mit fundierter Kenntnis schulischer Strukturen und des Schulrechts.
Gemeinsam übersetzen sie fachliches Wissen in die Realität von Schule und Unterricht – fundiert, differenziert und praxisnah.
Wenn sichtbares Verhalten nicht die ganze Geschichte erzählt
Ein Kind verweigert den Arbeitsauftrag. Ein anderes reagiert auf eine kleine Veränderung mit einem heftigen emotionalen Ausbruch. Ein Kind diskutiert scheinbar endlos, während ein anderes im Unterricht kaum erreichbar wirkt.
Im Schulalltag entstehen daraus schnell Interpretationen:
Das Kind will nicht. Es provoziert. Es könnte, wenn es sich nur anstrengen würde.
Doch was, wenn hinter dem sichtbaren Verhalten etwas anderes steckt?
Hochreaktive Kinder können Reize, Emotionen und Veränderungen besonders intensiv erleben. Sie nehmen häufig viel gleichzeitig wahr, halten länger an Gedanken oder Situationen fest und benötigen mitunter mehr Zeit, um sich auf neue Anforderungen einzustellen.
Gerade im komplexen System Schule kann daraus Verhalten entstehen, das schwer einzuordnen ist – und Lehrkräfte vor die Frage stellt, wie sie pädagogisch sinnvoll reagieren können.
Genau hier setzt die Fortbildung an.
Du lernst, Hochreaktivität und ihre unterschiedlichen Ausdrucksformen besser zu verstehen. Du erfährst, wie Wahrnehmung, Stress und Verarbeitung Verhalten beeinflussen können und warum es sinnvoll ist, beobachtbares Verhalten zunächst von seiner Interpretation zu trennen.
Dabei geht es weder um Patentrezepte noch darum, Grenzen aufzugeben oder jedes Verhalten zu akzeptieren.
Es geht darum, präziser hinzusehen:
Was steht diesem Kind gerade im Weg – und was braucht es, damit Lernen und Teilhabe gelingen können?
Die Fortbildung vermittelt dir fundiertes Wissen, konkrete Beispiele und praxisnahe Perspektiven, mit denen du Situationen im Schulalltag differenzierter einordnen und deine pädagogischen Handlungsmöglichkeiten erweitern kannst.
Das ist enthalten
ca. 1 Stunde 56 Minuten Videofortbildung
ein ausführliches Nachschlagewerk
ein begleitendes Workbook zur Reflexion und Übertragung in den Schulalltag
eine Literatur- und Linkliste zur fachlichen Vertiefung
12 Wochen Zugriff, flexibel und im eigenen Tempo
Für Lehrkräfte aller Schulformen, die Verhalten nicht vorschnell bewerten, sondern besser verstehen wollen, was dahinterliegen kann – um daraus bewusst und pädagogisch handlungsfähig zu handeln.
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